Wichtige Infos,Fragen & Antworten

Ob Notfall oder Kontrolluntersuchung, seien Sie auf den Besuch bei uns bestens vorbereitet und stellen Sie die richtigen Fragen zur Gesundheit Ihres Tieres. Wenn Sie spezifische Sorgen haben, ist es am besten, sie aufzuschreiben, damit Sie sie während der Sprechstunde nicht vergessen. Es ist auch sehr hilfreich ein Video mit dem Smartphone zu machen, da sich alle Tiere beim Tierarztbesuch anders verhalten als im vertrauten zu Hause.

Unten finden Sie eine Liste mit Informationen und Fragen, die für Ihr Tier und Sie sehr hilfreich sind.

Magendrehung erkennen - Wettlauf mit dem Tod

Eine Magendrehung ist ein Wettlauf mit dem Tod. Wenn ihr Hund einen aufgeblähten Bauch hat und dabei unruhig hin und her läuft, wenn ihm kein Platz recht ist – wenn er häufig zwischen Liegen, Stehen und Umhergehen wechselt oder gar schon einen gekrümmten Rücken zeigt – kann der dramatische Notfall bereits eingetreten sein. Warten Sie nicht ab ob sich das Ganze noch bessert. Wenn es eine Magendrehung ist, wird sich nichts mehr bessern. Eine Magendrehung ist äußerst heimtückisch und zerstört schon nach kurzer Zeit den Magen und andere lebenswichtige innere Organe. Ihr Hund vertraut Ihnen – handeln Sie SOFORT bevor es zu spät ist !

Bauchspeicheldrüsenentzündung ( Pankreatitis beim Hund )

Entzündet sich die Bauchspeicheldrüse bei Ihrem Hund, verdaut diese Organ selbst..

Die Anzeichen einer Pankreatitis bei Ihrem Hund sind sehr vielfältig. Die meisten Hunde starke haben Schmerzen im Bauch, erbrechen, sind schwach und dehydrieren. In den meisten Fällen tritt Durchfall und Fieber auf. Nimmt Ihr Hund die typische Gebetsstellung ein „zögern Sie keinen Augenblick“ , es handelt sich um einen absoluten tiermedizinischen Notfall.

Wie bereite ich mich auf den Tierarztbesuch vor ?

Ihr Tier ist krank oder Sie möchten einen Routinebesuch durchführen lassen bei dem Ihr Tier gründlich untersucht und geimpft werden soll ? Dann beachten Sie bitte folgendes !  Bevor Sie sich auf den Weg  machen, gibt es einige Dinge, an die Sie denken sollten.

  • Transportbox auf Sicherheit prüfen
  • Ruhig bleiben um Ihr Tier nicht spüren zu lassen, dass Sie aufgeregt sind.
  • Impfpass und Unterlagen über eventuelle Vorbehandlungen oder Operationen mitnehmen
  • Schreiben Sie fragen auf die Sie uns stellen möchten
  • Vor dem Besuch mit dem Hund spazieren gehen das er sich lösen kann
  • Krankheitsbild und Verhalten Ihres Tieres schriftlich dokumentieren
  • Unterlagen über eventuelle Vorbehandlungen oder Operationen mitbringen
  • Video vom Krankheitsbild Ihres Tieres machen
  • Bringen Sie bitte Geduld mit da wir häufig Notfälle behandeln
  • Schreiben Sie sich anschließend den Termin zur Nachuntersuchung auf

Epileptische Anfälle erkennen und richtig reagieren !

Epileptische Anfälle, d.h. ein Krampfgeschehen unterschiedlichster Ausprägung und Dauer kommen bei Hund und Katze sehr häufig vor. Statistisch gesehen sind ca. 10 % aller internistischen Krankheiten in unserer Praxis diesem Krankheitsgeschehen zuzuordnen. DIe Epilepsie kann unter sehr vielen , verschiedenen Aspekten ablaufen, angefangen vom einfachen Zittern , Seibeln, Umfallen bis hin zu schweren Muskelzuckungen, auf der Seite liegen, Strampeln mit den Beinen , Kopf schlagen, unter sich lassen von Kot und Urin.

Vor allem ältere Patienten zeigen dieses Krankheitsbild, hat ein junges Tier bereits epileptische Anfälle, ist dies immer als ungünstiger einzustufen. Wenn ihr Tier einen epileptischen Anfall bekommt, versuchen sie ruhig zu bleiben, räumen sie alle Wohnungsgegenstände in der Nähe ihres Tieres weg, damit sich ihr Tier nicht verletzen kann. Oft dauern die Anfälle nur 1-2 Minuten, aber für sie eine gefühlte Ewigkeit. Nicht immer ist es zwingend notwendig, ihr Tier sofort zum TIerarzt zu bringen, der Transport mit Stress könnte eher einen neuen Anfall auslösen , sprechen sie erst mit uns telefonisch, bevor sie losfahren . Aber nicht immer folgt zwingend ein weiterer Anfall, eine Therapie wird oft erst nach mehreren Anfällen begonnen.